Zahnimplantat

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Lösung für fehlende Zähne und lockere Prothesen!

Die zahnärztlichen Implantate werden aus reinem Titan hergestellt. Dieses Material vereint höchste Biokompatibilität, mechanische Belastbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. Mit genauer Technologie und mit fachlich korrektem Zahnersatz können die Implantate lebenslang funktionieren. Die Implantate ermöglichen:

  • Das Ersetzen eines fehlenden Einzelzahnes
  • Die Stabilisierung von herausnehmbaren Zahnersätzen
  • Die Anfertigung von fixen Zahnersätzen bei totalem Verlust aller Zähne

In unserer Klinik werden Cortex Implantate verwendet, die aus Titan hergestellt werden. Über Cortex Implantate finden Sie weitere Informationen auf dieser Internetseite http://www.cortex-dental.com/productos-implantes.

Welchen Zahnersatz macht die Implantation möglich?

Einzelkrone: Das Implantat und die darauf angefertigte Krone sind dazu geeignet, einen fehlenden Einzelzahn zu ersetzen, ohne die Nachbarzähne präparieren zu müssen.
Stabiler herausnehmbarer Zahnersatz: Implantate können auch dazu verwendet werden, dem herausnehmbaren Zahnersatz einen sicheren Halt zu geben. Das bedeutet hauptsächlich bei unteren Vollprothesen einen großen Vorteil.
Festsitzender Zahnersatz bei dem Verlust aller Zähne: 6-8 Implantate ermöglichen die Versorgung mit einem fix eingesetzten Zahnersatz.
All-on-4: Die All-On-4 Methode erlaubt es, mit nur vier Implantaten pro Kiefer einen festsitzenden Zahnersatz als Sofortversorgung zu realisieren.

Verschraubte Zahnersätze auf Implantat

Grundlegend gibt es zwei unterschiedliche Befestigungsarten von Implantatkronen und -Brücken: Zementierung oder Verschraubung.
Bei der verschraubten Methode wird ein Zwischenteil, ein sogenanntes „Interface” verwendet, das die Belastung der Implantate deutlich herabsetzt. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer der Implantate und dadurch kann ein eventueller Implantatbruch so gut wie vollständig vermieden werden.
Die eventuell notwendige Reparatur der verschraubten Zahnersätze ist weder schmerzhaft noch unangenehm. Das Abschneiden der Brücke und die Neuanfertigung des Ersatzes sind nicht notwendig, weitere Termine können erspart werden. Mit hilfe der Schrauben lassen sich die Kronen einfach abnehmen und reparieren.

Allgemeine Voraussetzungen der Implantierung

Implantate sind für jeden geeignet, der gesund genug ist, um z.B. eine normale Zahnentfernung zu ertragen. Ein implantatgestützter Zahnersatz bedeutet doch nur für diejenigen einen Vorteil, die um eine hervorragende Mundhygiene bemüht sind.
Einige Erkrankungen und Zustände können die Lebensdauer eines Implantates verkürzen, oder diese Methode sogar kontraindizieren. Solche Erkrankungen sind z.B.: Unbehandelte Diabetes, Behandlung mit Blutverdünnungsmittel, Zytostatika und Antidepressiva, schwere Herz- oder Gefäßerkrankungen, Alkoholkrankheit, Nikotin- oder Drogenabhängigkeit, Schwangerschaft, Zustände mit schwerwiegenden Störungen des Kauapparates, entzündliche oder andere pathologische Veränderungen der Mundschleimhaut oder des Knochens.
Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist der quantitative und qualitative Zustand des Kieferknochens, der durch klinische und röntgenologische Untersuchungen beurteilt werden kann.

Eine Implantation vor dem 18-20. Lebensjahr wird auf Grund des Kieferwachstums nicht durchgeführt.
Achtung! Nach einer Zahnentfernung muss man mindestens 3 Monate warten, bis sich der Knochen vollkommen regeneriert. Erst dann kann die Implantation durchgeführt werden. Die All-on-4 Behandlung stellt eine Ausnahme dar, bei der die Implantate gegebenenfalls gleich nach der Zahnentfernung eingesetzt werden können.

Vor dem Eingriff

  • Stärken Sie sich durch eine leichte Mahlzeit (kein Alkohol oder Bohnenkaffee), da Sie nach der OP einige Stunden nichts essen können.
  • Sollten Sie blutverdünnende Medikamente nehmen, müssen diese rechtzeitig in Absprache mit Ihrem Hausarzt oder Internist eingestellt werden.
  • Geben Sie uns Bescheid, wenn Sie bestehende allgemeine Erkrankungen und Allergien haben bzw. Medikamenten nehmen.
  • Bitte sehen Sie diesem Termin vertrauensvoll und ohne Angst entgegen. Unser Team behandelt Sie so schonend wie möglich.

Der Eingriff

Die Implantation läuft in unserer Klinik wie folgt ab:
1.) Vorbereitung, Implantation
2 Monate später:
2.) Freilegung der Implantate, Einsetzen der Heilungsköpfe, Kontrolle
1 Monat danach:
3.) Abdrucknahme, Kontrolle
1 Woche später:
4.) Ihr Zahnersatz ist fertig

Die Implantate werden ambulant unter lokaler Betäubung eingesetzt. Durch eine spezielle Schnitttechnik wird der Kieferknochen minimal freigelegt und das Implantatbett mit einem speziellen kleinen Bohrer ausgestaltet. Nach dem Einsetzen der Implantate wird die Schleimhautwunde vernäht. Der Eingriff dauert je nach Anzahl der Implantate 30-90 Minuten. Jeder Mensch reagiert anders auf den Eingriff: Einige Patienten haben danach leichte Schmerzen und es kommt für einige Tage zur Schwellung, andere haben gar keine Beschwerden.
Nach der Operation versorgen wir Sie mit einem Post-OP Pack, welches ein Antibiotikum, eine spezielle Spüllösung, schmerzstillende Tabletten und Kühlpackung enthält.
Die komplette Heilungsphase beträgt durchschnittlich 3 Monate. Für diesen Zeitraum bekommt der Patient einen provisorischen Zahnersatz oder sein vorhandener Zahnersatz wird entsprechend korrigiert. Wenn Druckstellen entstehen, muss unverzüglich eine Korrektur durchgeführt werden.
2 Monate nach der Implantation wird die Schleimhaut über das Implantat unter lokaler Betäubung geöffnet. Eine sogenannte Heilungsschraube wird für ca. einen Monat in das Implantat eingesetzt bis die Schleimhaut verheilt ist.
3 Monate nach der Implantation wird der Implantatkopf in das Implantat eingedreht. Der Zahnarzt macht nach herkömmlicher Art einen Abdruck, mit dessen Hilfe das zahntechnische Labor den Zahnersatz anfertigen kann.

Nach der Implantation:

  • Gleich nach dem Eingriff ist es nicht ratsam, im Straßenverkehr ohne Begleiter teilzunehmen.
  • Nach der OP sind schwere physische Arbeit, Sport, Heben und Saunabesuch für einige Tage zu meiden, da diese körperliche Anstrengungen Nachblutung verursachen können.
  • Nikotin und Alkohol können eine negative Wirkung auf die Wundheilung ausüben und zu Komplikationen führen. Bitte verzichten Sie, wenn möglich, in den ersten drei Tagen darauf.
  • Die Implantation wird unter Lokalanästhesie durchgeführt. Das Betäubungsmittel wirkt ca. 2-5 Stunden. Sie dürfen deshalb erst dann essen, wenn die Betäubung abgeklugen ist. Andernfalls könnten Sie sich auf die Zunge oder Wange beißen, ohne es zu spüren. Wasser zu trinken ist sofort erlaubt.
  • Nehmen Sie bis zur Nahtentfernung weiche Lebensmittel zu sich und kauen Sie in dieser Zeit auf keinen Fall auf dem operierten Bereich. Vermeiden Sie bitte Milchprodukte für 2-3 Tage, denn Milchsäurebakterien können die Blutgerinnung und den Wundverschluss behindern.
  • Die selbstauflösenden Fäden lösen sich erst in 6-8 Wochen auf, jedoch können diese auch bereits nach 7-10 Tagen entfernt werden, falls Sie diese als störend empfinden. Sollten sich diese schon früher lockern oder herausfallen und deshalb die Wundränder auseinandergehen, suchen Sie bitte sofort unsere Praxis auf.
  • Tragen Sie möglichst für 7-10 Tage keine Prothese auf der frischen Wunde und essen Sie damit auf keinen Fall. Auch danach muss man auf den operierten Bereich sehr bedacht sein, denn Prothesendruck in der Einheilungsphase kann zum Implantatverlust führen. Deshalb achten Sie bitte genau darauf, ob Druckstellen entstehen und melden sich gegebenenfalls bei uns.
  • Die regelmäßige, sorgfältige Mundpflege ist eine der wichtigsten Bedingungen der nachhaltig erfolgreichen Implantation und Sinuslift. Nehmen Sie eine neue, weiche Zahnbürste. Sparen Sie in den ersten 2 Tagen die Wunde bei der täglichen Zahnpflege mit der Zahnbürste aus, die Nachbarzähne sollen aber wie gewohnt geputzt werden. Benutzen Sie keinen Mundduscheapparat und keine elektrische Zahnbürste.
  • Die operierte Region darf man weder mit den Fingern noch mit der Zunge berühren.
  • Melden Sie sich bitte sofort, wenn Sie in der operierten Region etwas Ungewöhnliches bemerken. Bitte kommen Sie unbedingt zu der vereinbarten Nachsorgeuntersuchung.

 

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