Knochenaufbau

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Knochenaufbau, Kieferhöhlenelevation (Sinuslift)

Im Fall eines nicht ausreichenden Knochenangebotes besteht die Möglichkeit den Knochen mit einem künstlichen, knochenähnlichen Material aufzubauen. Die Heilung dauert nach einem Knochenaufbau oder Kieferhöhlenelevation (Sinuslift) ca. 4-6 Monate.

Bei einem bedeutenden Knochenmangel ist eine Eigenknochen-Transplantation notwendig, dieser Eingriff kann nur in einem Krankenhaus durchgeführt werden.

Nach der Implantation

  • Gleich nach dem Eingriff ist es nicht ratsam, ohne Begleitung am Straßenverkehr teilzunehmen.
  • Nach der OP sind schwere physische Arbeiten, Sport, Heben und Saunabesuch für einige Tage zu meiden, da diese körperliche Anstrengungen und Nachblutungen
    verursachen können.
  • Nikotin und Alkohol können eine negative Wirkung auf die Wundheilung ausüben und zu Komplikationen führen. Bitte verzichten Sie, wenn möglich, in den ersten drei Tagen darauf.
  • Die Implantation wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Das Betäubungsmittel wirkt ca. 2-5 Stunden. Sie dürfen deshalb erst dann essen, wenn die Betäubung nachlässt. Anderenfalls könnten Sie sich auf die Zunge oder Wange beißen, ohne es zu spüren. Trinken dürfen Sie sofort.
  • Nehmen Sie bis zur Nahtentfernung weiche Lebensmittel zu sich und kauen Sie in dieser Zeit auf keinen Fall im operierten Bereich. Vermeiden Sie bitte Milchprodukte für 2-3 Tage, denn Milchsäurebakterien können die Blutgerinnung und den Wundverschluss behindern.
  • Die Nähte müssen mindestens 7-10 Tage nach dem Eingriff im Mund bleiben. Falls sich diese schon früher lockern oder herausfallen würden und deshalb die Wundränder auseinandergehen, so suchen Sie bitte sofort unsere Praxis auf. Die selbstauflösenden Fäden lösen sich erst in 6-8 Wochen auf, jedoch können diese auch bereits nach 7-10 Tagen entfernt werden, falls Sie diese als störend empfinden.
  • Tragen Sie möglichst für 7-10 Tage keine Prothese auf der frischen Wunde und essen Sie damit auf keinen Fall. Prothesendruck in der Einheilungsphase kann zum Implantatverlust führen, deshalb achten Sie selbst genau darauf, ob Druckstellen entstehen und melden sich gegebenenfalls bei uns.
  • Die regelmäßige, sorgfältige Mundpflege ist eine der wichtigsten Bedingungen der nachhaltig erfolgreichen Implantation und Sinuslift. Nehmen Sie eine neue, weiche Zahnbürste. Sparen Sie in den ersten 2 Tagen die Wunde bei der täglichen Zahnpflege mit der Zahnbürste aus, die Nachbarzähne sollen aber wie üblich geputzt werden. Benutzen Sie keinen Mundduscheapparat und keine elektrische Zahnbürste.
  • Die operierte Region darf man weder mit den Fingern noch mit der Zunge berühren.
  • Melden Sie sich bitte sofort, wenn Sie in der operierten Region etwas Ungewöhnliches bemerken. Bitte kommen Sie unbedingt zu der vereinbarten Nachsorgeuntersuchung.

Nach einem Sinuslift

  • Zwei Wochen lang darf die Kieferhöhle nicht durch Druck belastet werden. Bitte schnäuzen Sie sich bis zur Nahtentfernung nicht, sondern tupfen Sie Ihre Nase vorsichtig mit einem Taschentuch ab. Aus demselben Grund sollten Sie beim Niesen den Mund öffnen, so kann der Druck auf die Wunde vermindert werden.
  • Vermeiden Sie in den ersten 2 Wochen körperliche Anstrengungen wie Sport, Gartenarbeit, Heben/Tragen ab 5 kg, Bücken, Flugreisen, Tauchen sowie Hitze (Sonnenbad und Sauna) – diese könnten zu Nachblutungen führen.
  • Eine leichte Nasenblutung kann eine normale, vorübergehende Nebenwirkung des Eingriffs sein.

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