Erstklassig – Das All-on-4® NOBEL BIOCARE

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Das All-on-4® Behandlungskonzept

Das All-on-4 Behandlungskonzept ermöglicht zahnlosen Patienten einen festsitzenden Zahnersatz für den vollständigen Zahnbogen, befestigt auf lediglich 4 Implantaten pro Kiefer.
Dieses innovative Operationsverfahren kürzt den Weg zu festen Zähnen erheblich ab. Die eingesetzten Implantate können bei ausreichendem Knochensubstanz und entsprechender Primärstabilität gleich belastet werden. Dadurch kann der Patient schon während der Einheilphase eine festsitzende Prothese tragen, die aus Kunstoff angefertigt ist. Sie ist für langfristige Verwendung geeignet.
Die Besonderheit dieses Verfahrens liegt in der Position der Implantate. Im Frontzahnbereich werden zwei Implantate gerade, im hinteren Bereich zwei Implantate mit einer Neigung von 30-45 Grad abgewinkelt eingesetzt. Aufgrund ihrer speziellen Positionierung finden die Implantate Halt an der Knochensubstanz.
Die Behandlung nach dem All-on-4 Konzept kann meistens auch bei mangelhafter Knochensubstanz eine nachhaltige, zufriedenstellende Lösung bieten, denn die geneigten äußeren Implantate erlauben eine grössere Kontaktfläche zwischen Implantat und Knochen.

Warum All-on-4® ? – Vorteile des All-on-4 Systems

  • Wiederherstellung des vollständigen Zahnbogens mit nur vier Implantaten
  • Festsitzende provisorische Brücke
  • Verfahren ohne Knochenaugmentation: Es ist geeignet für diejenigen, bei denen nicht genügend eigener Kieferknochen im Seitenzahnbereich für ein Implantat zur Verfügung steht
  • Schnelle Verbesserung der Lebensqualität

Ablauf der Behandlung

1.) Vorbereitung, Implantation
1-2 Tage später:
Einsetzen des provisorischen Zahnersatzes, chirurgische und prothetische Kontrolle
10-14 Tage später:

2.) Nahtentfernung, Reinigung des Zahnersatzes, Beratung, Besprechung bezüglich der Optimalisierung der Ernährungsgewohnheiten
2 Monate später:

3.) Reinigung des Zahnersatzes, Konsultation über die eventuellen Probleme mit der Mundhygiene oder Ernährung, periapicale Röntgenaufnahme, Abdrucknahme
4 Monate später:

4.) Reinigung des Zahnersatzes, Mundhygienekontrolle, periapicale Röntgenaufnahme, Einsetzen des endgültigen Zahnersatzes
6 Monate später:

5.) Reinigung des Zahnersatzes, Mundhygienekontrolle, Panoramaröntgenaufnahme

Die Implantate werden ambulant unter lokaler Betäubung eingesetzt. Durch eine spezielle Schnitttechnik wird der Kieferknochen minimal freigelegt und das Implantatbett mit einem speziellen kleinen Bohrer ausgestaltet. Nach dem Einsetzen der Implantate wird die Schleimhautwunde vernäht. Der Eingriff dauert etwa 90-120 Minuten. Nach der Implantation sind leichte Schmerzen und das Anschwellen des operierten Bereiches normal. Die Schwellung erreicht am 2-3. Tag ihren Höhepunkt, danach geht sie allmählich zurück.
Nach der Operation versorgen wir Sie mit einem Post-OP Pack, welches Antibiotikum, eine spezielle Spüllösung, schmerzstillende Tabletten, weiche Zahnbürste, Zahnseide und Kühlpackung enthält.
Nach dem Eingriff dürfen Sie mindestens 2-4 Monate lang vorzugsweise weiche bis breiige Lebensmittel essen. Heiße, klebrige und harte Speisen sind zu vermeiden.
Als Nachsorge ist halbjährlich eine Mundhygienekontrolle, Reinigung bzw. Beschprechung erforderlich. Bei gründlicher Mundhygiene ist jährlich eine Kontrolle ausreichend.

In gewissen Fällen kann die Implantation mit einer Schablone, die vorher am Computer geplant wurde, ohne Schnitt durchgeführt werden. Dieses Verfahren ist mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Der All-on-4 Zahnersatz kann aus 3 verschiedenen Materialien angefertigt werden:
⦁ All-on-4 Kunststoffprothese mit Metallbefestigung
⦁ All-on-4 Metallkeramik Brücke
⦁ All-on-4 Titanbasis mit solo Metallkeramik Kronen

Lebensdauer der Implantate

Die Lebensdauer eines implantatgestützten Zahnersatzes hängt von vielen Faktoren ab: Dem Allgemeinzustand des Patienten, der Mundhygiene, den anatomischen Gegebenheiten und der Qualität des Zahnersatzes.
Der Schlüssel zur langfristigen Zufriedenheit mit implantatgestütztem Zahnersatz ist die richtige Mundhygiene. Dadurch beugen Sie die Bildung von Zahnbelag und Entzündungen vor, die Ihre Implantate gefährden könnten. Es ist notwendig, die Zähne täglich mindestens zweimal auf herkömmlicher Weise oder mit elektrischer Zahnbürste zu putzen. Danach erfolgt das Reinigen der Implantate mit interdentaler Zahnbürste oder Superfloss Zahnseide.
Nikotin- oder Alkoholabhängigkeit wirken schädlich auf die Zahnfleischstrukturen und Wundheilung, sie können den Erfolg der Implantation gefährden.
Laut internationalen Statistiken gehen etwa 5% der Implantate verloren: Entweder werden sie abgestoßen oder sie müssen im Rahmen eines kleinen chirurgischen Eingriffs entfernt werden. Die Wunden verheilen ähnlich wie nach einer Zahnentfernung, ohne Knochendefizit oder Deformation. In solchen Fällen kann man im Allgemeinen nach der Verheilung ein neues Implantat einsetzen.
Wichtig! Sollten Sie auf dem Operationsgebiet oder später neben den Implantaten irgendwelche Veränderungen wahrnehmen (Anschwellung, Sekret), bitte suchen Sie den Implantologen baldmöglichst auf, selbst wenn Sie keine Schmerzen haben. In den meisten Fällen genügt ein kleiner Eingriff für die Förderung der Heilung und das Implantat kann gerettet werden.

 

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